Einladungs-Karten zum Tee oder Kaffee


In Anlehnung an meine Teebüchlein kam mir die Idee, dass man mit solch "echten" Beigaben ja noch andere Dinge gestalten kann. So habe ich zwei Einladungskarten gebastelt; eine zum Tee und eine zum Kaffee. Die Motive sind weihnachtlich gehalten.





Als Kartenschmuck kamen so genannte 3D-Motive zum Einsatz.

Die Tassen habe ich am "Trink-Rand" eingeschnitten, so dass der Teebeutel bzw. das Zucker-Tütchen gut hinein zu schieben und wieder herausnehmbar sind. Damit es dabei nicht zu eng wird, sind ganz unten hinter der Untertasse selbstklebende Abstands-Pads angebracht, oben ist die Tasse flach angeklebt.







Da bei dem 3D-Kaffee-Motiv links unten Kaffebohnen zu sehen sind, habe ich an der Tasse echte Kaffeebohnen angebracht - mit einer Heißklebepistole. Das ist eine ziemliche Fummelarbeit und daher nicht ganz sauber gelungen. Aber wie sagt man so schön? Wenn keiner genau hinschaut, sieht man es nicht.    ;-)

Ich grüße lieb





Buchempfehlung: "Unvergessene Weihnachten"


Seit einigen Jahren lese ich in der Adventszeit die Bücher aus einer Reihe, welche der ZEITGUT-Verlag regelmäßig veröffentlicht. Darin sind Erinnerungen von Zeitzeugen zu lesen, zu unterschiedlichsten Themen.

In der Reihe "Unvergessene Weihnachten" schreiben freie Autoren über Erinnerungen an Weihnachtstage, die bis zu 100 Jahre zurück liegen. Schöne, traurige, lustige Erinnerungen. Von inzwischen Erwachsenen, die als Kinder zum Beispiel den Heiligen Abend im 1. oder 2. Weltkrieg erleben mussten und deren Eltern damals trotz allen Leids und teilweise heftiger Armut bemüht waren, ihre Kinder mit einer gemütlichen Atmosphäre und kleinen Geschenken zu erfreuen.

Jedoch liest man nicht nur von Erinnerungen aus Kriegstagen. Allgemein gibt es auch Episoden, die zeigen, wie sich die Zeiten speziell zu Weihnachten geändert haben. Zu erfahren, wie unterschiedlich die Bräuche in allen Regionen Deutschlands waren und sind - angefangen bei der Art des Weihnachtsbaumschmucks über das mitunter sehr unterschiedliche Festessen während der Feiertage bis hin zu der Tatsache, dass am Heiligabend in manchen Regionen das Christkind und in anderen der Weihnachtsmann die Kinder besucht oder heimlich Geschenke hinterlässt - ist sehr interessant.



einige der bisher erschienenen Titel:






Mit Band 13 ist im Oktober ein weiteres Buch der Reihe "Unvergessene Weihnachten" erschienen.

Der Verlag schreibt dazu:

Wenn es kälter wird, das Laub der Bäume herabgeweht ist und die kahlen Äste vom morgendlichen Rauhreif in weiß glitzernde Zweige verwandelt werden, sind Advent und Weihnachten nicht mehr fern. Nun ist die Zeit gekommen, die frühe Dunkelheit durch warmes Kerzenlicht zu vertreiben, dazu einen duftenden Tee oder Kaffee und ein Buch mit Geschichten, die uns mitnehmen in Zeiten, als vieles noch ganz anders war als heute, den Älteren unter uns erinnerlich und vertraut.Aus dem reichen Erinnerungsschatz unserer Autorinnen und Autoren haben wir auch diesmal die schönsten, spannendsten und wundersamsten Erzählungen ausgewählt. Und wenn auch eine davon "Weihnachtszeit ist Märchenzeit" heißt, so handelt es sich doch keineswegs um Erfundenes, sondern immer um wahre Episoden aus dem Leben derer, die sie hier erstmals veröffentlichen.          
       
                             (Textwiedergabe mit freundlicher Genehmigung vom ZEITGUT-Verlag)








Diese Bücher sind eine absolute Empfehlung von mir und ich denke, als Geschenk insbesondere für ältere Menschen (Eltern/Großeltern) gut geeignet.

Vielleicht ist es ja ein interessanter Tipp für euch.


Hier kannst du in die jüngste Ausgabe reinschauen (Band 13).



Liebe Grüße








weihnachtliche Teebeutel-Büchlein



Ich habe zwei Teebeutel-Büchlein gebastelt. Diese Art eines relativ schnell hergestellten, ganz persönlichen kleinen Geschenks macht mir immer wieder Spaß. Eines der Büchlein kommt mit ins Weihnachtspäckchen für meine Schwester. Sie trinkt gern Tee und ich denke, sie wird sie sich freuen.








Für die beiden Büchlein hier habe ich jeweils zwei gleich gemusterte Seiten Designpapier (für den "Buchumschlag") und zwei Seiten gleichfarbiges rotes Kartonpapier (für die "Taschen", in welche die Beutelchen geschoben werden) verwendet.

Drei verschieden große einfarbige Papierstreifen habe ich so gefaltet und zusammen geklebt, dass jeweils zwei Taschen für die Teebeutel entstehen (insgesamt also 6 Taschen). Mit einem Kreisstanzer entstand die Lasche zum besseren Greifen des Teebeutels. Die drei Taschen werden  ineinander und zum Schluss in das "Buch-Cover" eingeklebt. Starkes doppelseitiges Klebeband ist dabei eine tolle Sache.

Zum Schluss habe ich noch Schleifenband sowie die Verzierungen vorn und auf einer Innenseite angebracht.

Passend zur Weihnachtszeit sind in meinen Teebeutel-Büchlein jeweils drei Tütchen von zwei Sorten winterlichem Tee. Natürlich könnte ich auch sechs verschiedene Sorten verwenden, aber ich hatte wenig Lust, noch vier weitere Teepackungen zu kaufen.   :-)






Vielleicht gefällt euch ja mein klitzekleines Präsent.

Ich grüße lieb






Weekend Reflections


Durch James' Blog, der tolle Aufnahmen speziell aus Paris zeigt, habe ich den zweiten Blog "Weekend Reflections" entdeckt. Da mir dieses Thema sehr gefällt und ich nie ohne Fotoapparat aus dem Haus gehe, nehme ich erstmals teil, indem ich ein Foto mit dem Thema Reflektionen zeige.

Augenommen habe ich dieses Foto an einem Schaufenster hier in Berlin. Das Motiv spricht für sich selbst. Der Dezember ist da und mit ihm die Vorweihnachtszeit mit allem blinkenden, leuchtenden Weihnachts-Krimskrams, den ich so mag.

Die (herrlich alte!) Laterne reflektiert in meiner Kameralinse das Licht, und so passt vielleicht auch das zweite Foto (vom Haus, in dem sich das Geschäft mit den weihnachtlichen Schaufenstern befindet) in die Rubrik "Weekend Reflections".





In der Hoffnung, dass euch die beiden Fotos gefallen, wünsche ich allen eine tolle Adventszeit und grüße lieb






Quer durch Frankreich: Carcassonne



Für mich als Burgen- und Schlösser-Fan war der Besuch in Carcassonne ein Highlight.

Carcassonne ist eine kleine Stadt in Südfrankreich, in der Nähe von Perpignon, und die Cité ist eine von einem Mauerring umschlossene Festung aus dem Mittelalter, mit Burg und Kirche. In der Cité gibt es bis heute Bewohner. Diese sind allerdings während der Sommermonate nicht zu beneiden, denn Carcassonne mit seiner Festung gehört wohl zu den meist besuchten Ausflugszielen Frankreichs.








Carcassonne hat seit seiner Gründung um etwa 1000 vor Christus  eine immense Menge an Historie aufzuweisen. Römer, Westgoten, Sarazener... Päpste, Grafen, Kreuzritter, Könige... haben im Laufe der Zeit das Leben der Stadt beeinflusst.

Das Flair der Festung, die alten Gemäuer, die Gassen und jeweils sehr verschiedenen Häuschen und natürlich die Gerüche all der Restaurants  mit der typisch französischen Küche - das alles ist sehr sehenswert und beeindruckend. Vor der Kirche, beim Hochschauen zu den Gargoyles wünschte ich einmal mehr, die Zeit um Jahrhunderte zurückdrehen zu können. Oder, wenn sie erzählen könnten, viele viele Tage von all dem Erlebten zu hören.




Auch in Carcassonne war man trotz regen Besucherverkehrs stets nett zu uns, das Essen war formidable, ich hätte mich in jedem einzelnen kleinen, individuellen Geschäft stundenlang aufhalten und stöbern können, und am Abend auf dem Weg zum Hotel gab es einen prächtigen Sonnenuntergang.





...und wie so oft MUSSTE ich unbedingt eine der abertausenden, sehr gut erhaltenen alten Laternen fotografieren. Ich mag Laternen in jeder Form und freue mich immer, wenn es sie in alten Städten oder zumindest Stadtteilen noch zu sehen gibt.




Das war es für heute. Ich ziehe mich zurück und schwelge in Erinnerungen...   ;-)

Ich grüße lieb



Die meisten der Fotos haben einen "abstrakten Touch" - das liegt daran, dass ich beim Fotografieren die HDR-Technik angewandt habe, weil sie solch schöne alte Gemäuer besonders zur Geltung bringt. 
Ich freue mich, wenn ihr mir mitteilt, ob euch diese Art der Fotos gefällt.